FĂ¼r die sichere DurchfĂ¼hrung der Arbeiten wurde zusätzlich zu den vorhandenen Anschlagmöglichkeiten an der Stahlträgerkonstruktion eine umlaufende Lifeline installiert. Diese ermöglichte eine durchgängige Absturzsicherung und eine sichere Fortbewegung entlang der Arbeitsbereiche in groĂŸer Höhe.
Die vorhandene Stahlkonstruktion diente dabei als Anschlagsystem fĂ¼r die Abseilarbeiten, während die umlaufende Lifeline insbesondere bei Positionswechseln und der Fortbewegung innerhalb der Konstruktion fĂ¼r zusätzliche Sicherheit sorgte. Durch diese Kombination konnten sämtliche Arbeitsbereiche effizient erreicht und die Arbeiten sicher ausgefĂ¼hrt werden.
Die Installation der Lifeline erwies sich insbesondere aufgrund der GrĂ¶ĂŸe und Geometrie der Westfalenhalle als sinnvoll, da dadurch lange Arbeitswege innerhalb der Konstruktion abgesichert und die Bewegungsfreiheit der Industriekletterer deutlich verbessert werden konnten.
Ergänzend zur Absturzsicherung wurde fĂ¼r die Dauer der Arbeiten ein separater Rettungssack mit vollständiger RettungsausrĂ¼stung vorgehalten. Dadurch war jederzeit gewährleistet, dass eine verunfallte oder handlungsunfähige Person im Notfall durch einen ausgebildeten Retter Ă¼bernommen und kontrolliert aus dem Seilsystem abgelassen werden konnte.
Die Rettungseinrichtung war während der gesamten Arbeiten einsatzbereit und bildete einen wesentlichen Bestandteil des projektspezifischen Rettungskonzepts. So konnte sichergestellt werden, dass im Ernstfall jederzeit schnell, sicher und ohne zusätzliche Vorbereitungszeit reagiert werden kann.